Und los!

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Wer mich gut kennt weiß, dass ich immer alles sehr lange im Voraus plane und deswegen auch für Allfälligkeiten immer bestens gerüstet bin. Deswegen habe ich mir auch genug Zeit zum Packen genommen und auch einmal Probe gepackt um zu sehen, ob alles Platz hat.

Tja, und wer mich dann wirklich richtig kennt weiß, dass ich das meiste erst auf den letzten Drücker erledige und deshalb habe ich auch am 21. Jänner erst zu packen begonnen. Zur Info: Am 22. Jänner um 8:40 hob mein Flieger ab 🙂

Handgepäck

Für das Handgepäck habe ich meinen orangenen Deuter-Rucksack genommen, der mir, seit ich ihn besitze, beinahe am Buckel festgewachsen ist, weil ich ihn quasi immer dabeihabe. Praktischerweise geht er genau noch als Handgepäck durch.

Wie immer beim Fliegen aufpassen, dass man nur Flüssigkeiten und Cremes mithat, die maximal 100ml pro Verpackungseinheit fassen!

  • Mobile Drogerie
    • Deo
    • Zahnpasta + Handzahnbürste + elektrische Zahnbürste
    • Lippenbalsam
    • After Sun
    • Duschschwamm
    • Zahnseide
    • Seife + Haarseife
    • Elektrischer Rasierer + Nassrasierer
    • Duschschwamm
    • Nagelzwicker (Nagellack hab ich zu Hause gelassen :))
    • Haarbürste
    • Körpercreme
    • Pflaster
    • Wichtige Medikamente (Durchfall, Schmerzen, Malaria)
    • Fieberthermometer
    • Handdesinfektion
    • ein bisschen Verbandzeugs
  • Gewand (Kleidung), Textilien, Schuhe
    • 1 kurze Hose
    • 3 Paar Unterhosen
    • 2 Paar Socken
    • 1 Badetuch
    • Klapperl (dt. Sandalen – natürlich echte Waldviertler, versteht sich!)
    • Sonnenhut
  • Elektronik (Achtung: Könnte eventuell auf meinen IT-Background hinweisen)
    • Mein geliebtes, 7 Jahre altes, ThinkPad T420s Notebook (hält hoffentlich das Jahr durch)
    • 2 Handys (einerseits wegen Datenschutz, zweitens wegen der Möglichkeit eine zweite SIM-Karte zu nutzen)
    • Mein Tablet (zum Lesen)
    • Powerbank
    • Kamera (Sony Alpha 5T) + Zoomobjektiv
    • Raspberry + Netzwerkkabel (ein bisschen Biaschtln muss immer sein :))
    • 2 USB-Netzteile (Handy, Kamera,…)
    • Kopfhörer
    • Taschenlampe
    • 4 USB-Sticks (IT-Krankheit)
    • 3 externe Festplatten (Festplatten, wo ich quasi „das komplette Internet“ draufhab, meine Pläne dazu hier)
    • 1 externe Festplatte, welche ein Klon meiner Laptop-Festplatte ist (ja, meine Daten darauf sind mir heilig!)
  • Passbilder (für die Verlängerung des Visums)
  • Mosquitonetz
  • Wasserfiltersystem (für Notfälle, wenn kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung stehen sollte)
  • 2 Tafeln Zotter-Schokolade (als Geschenk für den Chief -> wer das ist erfährst du in einem der nächsten Blogeinträge)
  • Müsliriegel (sollte mal ein „Blanger“ kommen)
  • Vorhängeschloss (immer sehr praktisch, wenn man in Hostels übernachtet)

Reiserucksack

Als Aufgabegepäck habe ich meinen 65 Liter großen Deuter-Rucksack genommen, welchen ich mir seinerzeit für die Interrail-Reise zugelegt habe. Hat sich im Nachhinein als sehr weise erwiesen, da man ihn nicht wie einen Koffer hinterherziehen muss, sondern bequem am Rücken tragen kann. Als Schutz für die ganzen Schnallen und Bänder habe ich ihm noch ein Flughülle verpasst, damit nix kaputt geht (hat sich ausgezahlt, nix ist kaputt).

  • Stationäre Drogerie
    • Medikamente
    • Hand-/Flächendesinfektion
    • Mückenspray
    • Ersatzzahnbürsten (für die elektrische Zahnbürste)
    • Rasierklingen
    • Feuchttücher (waren durch einen Unfall schon nach den ersten drei Tagen leer, mehr dazu in einem separaten Blogeintrag)
    • Elmex-Gel (damit die „Zahntal“ gsund bleiben)
    • Sonnenschutz (hat leider 200ml, deshalb kein Handgepäck)
    • Waschmittel in der Tube (leider auch 200ml)
    • Verbandszeug (Wundauflagen + Aluwundauflagen, Peha-Haft, Leukoplast, Mullbinden, Pflaster, Kopfverbände, Wunddesinfektion)
  • Elektronik
    • Adapter für das Steckersystem in Ghana (sind die gleichen Stecker wie in Großbritannien/Irland, sehr praktisch!)
    • Kameraladeschale
    • Kamerablitz
  • Gewandschrank
    • 7 Paar Unterhosen (für 14 Tage ohne Waschen zu müssen, weil beidseitig verwendbar)
    • 2 Paar Socken
    • 3 kurze Hosen
    • 2 langärmlige Shirts (für etwas besseren Mosquitoschutz)
    • 5 T-Shirts
    • 1 Jeans
    • 1 Handtuch
    • 1 Badetuch
    • 1 Badehose
    • 3 Hemden
    • 1 Paar Flip Flops (irgend ein altes Klumpert)
    • Regenjacke
  • Ersatz-Displayschutzfolien fürs Handy
  • Taschenmesser (hat sich beim Reparieren der Kamera schon bewährt!)
  • Hüttenschlafsack (in der Nacht braucht man den teilweise schon)
  • Panzerband, Sekundenkleber (man weiß ja nie)
  • Erste-Hilfe Bücher
  • 750g Kaffee (ohne die dunkle Brühe läuft nix, kriegt man leider in Ghana schwer)

Man könnte jetzt vielleicht argumentieren, dass ich für ein Jahr gar nicht mal so viel Gewand mithabe. Das stimmt, war aber so geplant. Ich habe in Österreich wirklich nicht viel dünne, leichte Kleidung (deshalb war die Auswahl schon einmal begrenzt. Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich mir in Guabuliga bei Bedarf etwas schneidern lasse. Dank Braveaurora gibt es nämlich im Dorf ausgebildete Schneider*innen, welche echt tolles Gewand schneidern. Unterstützt die lokale Wirtschaft und erspart mir viel Gepäck. Win-Win!

PS: Das mit den Unterhosen ist übrigens ein Schmarrn (dt. nicht ernst gemeint) 🙂

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